17.03.1876, Nowogródek (Belarus)
– 1942 oder 1943, Ghetto Wilna

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Biographie

Maler, anerkannter Porträtmaler, der u.a. in Wilna, Białystok, Minsk und Grodno ausstellte. Seine Bilder stellen außerdem städtische Ansichten, Winkel und Hinterhöfe dar, in denen arme Bewohner wohnen.

 

             Er wurde am 17. März 1876 in Nowogródek, in Belarus, geboren. Malerei studierte er in Wilna beim dem russischen Maler und Begründer der Wilnaer Schule für Zeichnen, Iwan Trutniew. Malerei lernte er auch in Paris. Dort hielt er sich in den Jahren 1899-1900 und im Jahr 1904 auf. In der Zwischenkriegszeit lebte er in Wilna, wo er als Zeichenlehrer arbeitete. Nach der Gründung der Wilnaer Jüdischen Gesellschaft Plastischer Künstler im Jahr 1925 wurde er deren Vorsitzender. In seiner Arbeit kümmerte er sich u.a. darum, materielle Hilfe für Künstler zu organisieren. 

Er war ein bekannter Porträtmaler. Zum Malen verwendete er nicht nur Ölfarben, sondern auch Pastellfarben. Zu den Themen, die er in seinen Bildern umsetzte, gehörten auch malerische Stadtansichten und Szenen aus dem Leben ihrer Bewohner. Eines seiner wichtigen Themen war die jüdische Armut. Er war Lehrer von Rafael Chwoles, einem jüdischen Maler und Graphiker, Mitglied der Wilnaer Gruppe literarischer Künstler „Jung Wilne“. Die Arbeiten von Lejbowski wurden u.a. in Wilna, Białystok, Minsk und Grodno ausgestellt.

Im Jahr 1940 wohnte er in Grodno, im Jahr 1941 wurde er ins Ghetto in Wilna umgesiedelt. Leider wissen wir nicht, wann genau und wie er ums Leben gekommen ist. Es ist nur bekannt, dass dies im Wilnaer Ghetto im Jahr 1942 oder 1943 passiert ist. Es sind keine Fotos von Lejbowski erhalten geblieben. Das einzige bekannte Porträt des Künstlers ist eine Karikatur, die von dem Maler Leonard Torwirt gefertigt wurde.

Mojżesz Lejbowski, Grafman’s caricature, 1913 (No T-627).Mojżesz Lejbowski, Grafman’s caricature, 1913 (No T-627).


Mojżesz Lejbowski, Grafman’s caricature, 1913 (No T-627).

 


Mojżesz Lejbowski, Caricature of a pianist, 1913 (No T-628).

 


Mojżesz Lejbowski, Ratasep’ caricature, 1913 (No T-630).

 


Mojżesz Lejbowski, Caricature of conductor Bonto, 1913 (No T-634).

 


Mojżesz Lejbowski, Nezabitauskas caricature, 1913 (No T-636).

 

 
Mojżesz Lejbowski, Lenkševičius caricature, 1913 (No T-637).

 

Mojżesz Lejbowski,  Saturday’s concert at the artists, 1913 (No T-643).

The artworks are stored in the Lithuanian National Museum of Art

 

Pine forest on a sunny summer day (No 968). The artwork is owned by the Vilna Gaon Museum of Jewish History

Hermanas Torvirtas, „Subotnik chudožnikov” editorial committee: M. Leibovskis, B. Zalkindas, Ferencas-Sokolovskis, H. Torvirtas and I. Rybakovas, 1913 (No T-627). The artwork is stored in the Lithuanian National Museum of Art

Maler, anerkannter Porträtmaler, der u.a. in Wilna, Białystok, Minsk und Grodno ausstellte. Seine Bilder stellen außerdem städtische Ansichten, Winkel und Hinterhöfe dar, in denen arme Bewohner wohnen.

             Er wurde am 17. März 1876 in Nowogródek, in Belarus, geboren. Malerei studierte er in Wilna beim dem russischen Maler und Begründer der Wilnaer Schule für Zeichnen, Iwan Trutniew. Malerei lernte er auch in Paris. Dort hielt er sich in den Jahren 1899-1900 und im Jahr 1904 auf. In der Zwischenkriegszeit lebte er in Wilna, wo er als Zeichenlehrer arbeitete. Nach der Gründung der Wilnaer Jüdischen Gesellschaft Plastischer Künstler im Jahr 1925 wurde er deren Vorsitzender. In seiner Arbeit kümmerte er sich u.a. darum, materielle Hilfe für Künstler zu organisieren. 

Er war ein bekannter Porträtmaler. Zum Malen verwendete er nicht nur Ölfarben, sondern auch Pastellfarben. Zu den Themen, die er in seinen Bildern umsetzte, gehörten auch malerische Stadtansichten und Szenen aus dem Leben ihrer Bewohner. Eines seiner wichtigen Themen war die jüdische Armut. Er war Lehrer von Rafael Chwoles, einem jüdischen Maler und Graphiker, Mitglied der Wilnaer Gruppe literarischer Künstler „Jung Wilne“. Die Arbeiten von Lejbowski wurden u.a. in Wilna, Białystok, Minsk und Grodno ausgestellt.

Im Jahr 1940 wohnte er in Grodno, im Jahr 1941 wurde er ins Ghetto in Wilna umgesiedelt. Leider wissen wir nicht, wann genau und wie er ums Leben gekommen ist. Es ist nur bekannt, dass dies im Wilnaer Ghetto im Jahr 1942 oder 1943 passiert ist. Es sind keine Fotos von Lejbowski erhalten geblieben. Das einzige bekannte Porträt des Künstlers ist eine Karikatur, die von dem Maler Leonard Torwirt gefertigt wurde.

17.03.1876, Nowogródek (Belarus)
– 1942 oder 1943, Ghetto Wilna

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